Gesund und lecker durch den Sommer – Teil 1: dieses Obst und Gemüse hat im Juni Saison

Im Juni beginnt der Sommer und läutet so die heißeste Zeit des Jahres ein. Mit diesem frischen Obst und Gemüse aus dem Garten kommen Sie leicht und gesund durch die warmen Monate.

Das Obst im Juni

Noch immer können frische Erdbeeren, Kirschen und die Japanische Wollmispel geerntet werden. Es kommt aber auch eine neue Obstsorte auf den Tisch: Aprikosen!

Aprikosen – ein gesunder Snack für unterwegs

Aprikosen schmecken nicht nur Groß und Klein besonders gut, sie haben auch hohe Nährstoffgehalte. Von allen Obstsorten enthält sie den höchsten Anteil an Beta-Carotin, einem Provitamin A, welches im Körper teilweise zu Vitamin A umgewandelt wird. Die antioxidativen Eigenschaften des Beta-Carotin schützen unsere Körperzellen vor der Oxidation und Schädigung. In der kleinen Frucht stecken außerdem sehr viel Vitamin B1 und B2, Vitamin C, sowie wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Phosphor. Damit stärken Aprikosen unser Immunsystem und sind gut für den Kreislauf.

Die kleinen orangefarbenden Früchte sind süß, schmackhaft und sättigend in anbetracht der wenigen Kalorien. Sie sind für alle geeignet, auch für Kleinkinder in der Entwöhnungsphase. Aprikosen sollten im Juni also nicht fehlen. Man kann sie als Imbiss für Zwischendurch nutzen, am Strand, auf Ausflügen und wenn es draußen warm ist.

Pfirsiche – duftend, süß und erfrischend

Die ältesten Überreste von Pfirsichen wurden im Südwesten von China gefunden. Es handelt sich um versteinerte Pfirsichkerne, die 2,6 Millionen Jahre alt sind. Damit ist vermutlich China das Ursprungsland des Pfirsichs. Kultiviert wird sie dort seit gut 4.000 Jahren und noch heute ist China das mit Abstand größte Anbauland für Pfirsiche. Zu den größten Pfirsichproduzenten in Europa zählen Spanien, Italien und Griechenland. Dort werden sie besonders in den Weinbaugebieten angebaut, denn die Steinfrucht aus der Familie der Rosengewächse bevorzugt ein mildes, sonniges Klima zum Wachsen. 

Die kalorienarme Frucht besteht zu fast 90% aus Wasser, schmeckt daher sehr erfrischend und herrlich süß. Da Pfirsiche nach dem Pflücken schnell nachreifen und druckempfindlich sind, sollten sie sie möglichst schnell verzehrt werden.

In der süßen Frucht stecken viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Das Beta-Carotin, das vor allem in den gelbfleischigen Sorten enthalten ist, kann der Körper in Vitamin A umwandeln und fördert so gesunde Augen. Vitamin C und E stärken das Immunsystem und schützen vor Zellschädigungen. Darüber hinaus stecken in Pfirsichen Vitamin K, die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Magnesium, sowie viele wichtige sekundäre Pflanzenstoffe.

Das Gemüse im Juni

Der Juni ist ein Monat, in dem die Auswahl an frischen Gemüse sehr hoch ist: Zucchini mit ihren schönen Blüten, Aubergine, Karotten, Bohnen, Spargel, Mangold, Erbsen, oder Tomaten. Unter den Kräutern ist Basilikum zu nennen, welcher auch die einfachsten Gerichte einem besonderen Aroma verleiht.

Zucchini – die kleinen Kürbisse

Zucchini, übersetzt„kleinen Kürbisse“, wurden bereits im 17. Jahrhundert in Italien angebaut. Zucchinipflanzen benötigen viel Platz zum wachsen. Bereits zwei Pflanzen reichen aus, um eine vierköpfige Familie mit ausreichend Zucchinis zu versorgen. Geerntet werden sie bei einer Größe von 10-20cm. Sie sind erfrischend und haben mit gerade einmal 19 kcal pro 100g sehr wenige Kalorien.

Sie bestehen zum Großteil aus Wasser, enthalten aber auch viele Vitamine und Mineralstoffe. Besonders hervorzuheben sind der Gehalt an Provitamin A, B-Vitaminen, Vitamin C, sowie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Das Kalium, zum Beispiel, hilft bei der sanften Entwässerung und ist wichtig für einen gesunden Herzkreislauf. Magnesium hingegen benötigen wir für die Muskeln und Nerven.

Wer auf eine kohlenhydratarme Ernährung achtet, kann die Zucchini auch als Ersatz für Nudeln nutzen. Dazu werden die Zucchini mit einem Spiralschneider für Gemüse in lange dünne Streifen geschnitten.

Grüne Bohnen – ballaststoffreiche Hülsenfrüchte

Grüne Bohnen stammen, wie alle Bohnensorten, aus Mittel- und Südamerika. Die Hülsenfrüchte schmecken besonders gut, wenn sie jung geerntet werden, wie zum Beispiel die Prinzessbohnen. Grüne Bohnen sind reich an Ballaststoffen, pflanzlichem Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Sie enthalten unter anderem viel Folsäure, welches für werdende Mütter unverzichtbar ist, da es vor Fehlbildungen beim Ungeboren schützt. Außerdem in nennenswerten Mengen vorhanden sind Vitamin C, Kalium, Magnesium und Zink.

Wie die Aubergine sollten sie auf keinen Fall roh gegessen werden, da sie schädliche Lektine enthalten, die erst beim Kochen zerstört werden. Die kalorienarme Hülsenfrucht ist nahezu fett- und cholesterinfrei. Sie ist gut für Diabetiker geeignet, da sie ihre Kohlenhydrate nur langsam in die Blutbahn abgibt und damit den Blutzuckerspiegel konstant hält.

Leckere Rezeptidee – frittierte Zucchini-Frikadelle

Zutaten für 4 Personen (ca. 20 Frikadellen):

  • 800g Zucchini
  • 100g geriebener Hartkäse (z. B. Parmesan)
  • 30g Paniermehl
  • 80g Ricotta
  • 1 Ei
  • 5g Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
  • Hartweizengries zum Bemehlen
  • Öl zum Frittieren

Zubereitung:

  1. Zucchini gründlich waschen und die Enden abschneiden.
  2. Die Zucchini mit einer mittleren Reibe reiben, in ein Sieb geben und leicht salzen.
  3. Über die Zucchini einen Teller legen und beschweren, damit das überschüssige Wasser ablaufen kann. Die Zucchini für etwa eine Stunde ruhen lassen.
  4. Mit einem Löffel die Zucchini ausdrücken, um das weiteres Wasser zu entfernen.
  5. Die geriebenen Zucchini zu einer Kugel formen und in ein Küchentuch einschlagen. Mit Hilfe des Küchentuchs die Zucchini auswringen, so werden auch die letzten Wassertropfen entfernt.
  6. Zucchini in eine Schüssel geben und den Ricotta dazugeben. Beides gut miteinander vermischen.
  7. Käse, Ei, Paniermehl und Thymian hinzu geben und alles gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  8. Mit den Händen ca. 4cm große Kugeln formen (ca. 20g pro Kugel).
  9. Die Zucchini-Frikadellen mit Hartweizengrieß bemehlen und auf ein Brett legen.
  10. In einem Topf Öl heiß werden lassen und die Zucchini-Frikadellen darin goldbraun frittieren.
  11. Die fertigen Zucchini-Frikadellen auf Küchenpapier legen, damit das Fett absorbiert wird.

Gesund und lecker durch den Frühling – Teil 3: Dieses Obst und Gemüse hat im Mai Saison

Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ist auch im Wonnemonat Mai ganz einfach. Neben Erdbeeren und Saubohnen, die bereits seit April geerntet werden können, kommen nun auch andere Obst- und Gemüsesorten frisch aus dem Garten hinzu. Hier ein kurzer Überblick.

Das Obst im Mai

Das Obst im Mai

Neben den Erdbeeren, auf die wir bereits im April eingegangen sind, können im Mai die Japanische Wollmispel und die ersten Kirschen von den Bäumen geerntet und gegessen werden.

Die Japanische Wollmispel – saftig, säuerlich und sehr gesund

Die Japanische Wollmispel ist ein Kernobstgewächs aus der Familie der Rosengewächse. Wie der Name verrät, kommt die Pflanze ursprünglich aus Japan und China. Im 18. Jahrhundert wurde sie in Europa eingeführt und bis heute vor allem im mediterranen Raum kultiviert. Die Blütezeit der immergrünen, bis zu 12m hohen Bäume beginnt im Herbst. Im Mai können schließlich die Früchte geerntet werden. Diese erinnern wegen ihrer Größe und orange-gelben Farbe an Aprikosen. Geschmacklich ähneln sie mit ihrem saftigen und leicht säuerlichen Fruchtfleisch jedoch eher Pflaumen.

Die kalorienarmen Früchte der Japanische Wollmispel sind zudem sehr gesund. Sie haben einen hohen Gehalt an Kalium und Vitamin A. Außerdem enthalten sie Kalzium, Magnesium, Phosphor, Beta-Carotin, Vitamin C und wirken harntreibend. In der traditionellen chinesischen Medizin wird ein Sirup aus der Frucht hergestellt, der bei Husten und Heiserkeit helfen soll.

Die Kirsche – eine erfrischende Steinfrucht

Gegen Ende Mai können in Italien auch schon die ersten Kirschen geerntet werden. Wie die Japanische Wollmispel gehört sie zur Familie der Rosengewächse. Allerdings sind Kirschen  Steinfrüchte. Kirschen werden in Süß- und Sauerkirschen unterschieden. Süßkirschen stammen ursprünglich aus dem Gebiet des Schwarzen Meeres. Sie schmecken frisch vom Bau am besten und benötigen gemäßigtes Klima zu wachsen. Sauerkirschen hingegen kommen aus Südosteuropa und dem westlichen Asien. Sie stellen weniger hohe Ansprüche an Boden und Klima und kommen auch mit schattigen Plätzen zurecht. Sie werden vor allem für die Zubereitung von Marmeladen, Kuchen, Kompott oder Säften genutzt.

Kirschen sind nicht nur ein saftig-fruchtiger Snack für Zwischendurch, sondern auch erfrischend und lecker. Die kalorienarme Vitaminbombe ist reich an B-Vitaminen, Vitamin C, Folsäure, Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium. Außerdem stärken die sekundären Pflanzenstoffe das Immunsystem.

Kirschen, die besonders viel Sonne während ihrer Reifung bekommen haben, enthalten viel Melantonin. Das Hormon steuert unseren Schlaf-Wach-Rhythmus und daher für einen gesunden Schlaf wichtig.

Das Gemüse im Mai

Im Mai weiterhin Saison haben die Saubohnen. Darüber hinaus kommen jetzt frische Erbsen und Frühkartoffeln auf den Tisch.

Erbsen – die proteinreichen Hülsenfrüchte

Erbsen gehören zu den Hülsenfrüchten und stammen ursprünglich aus Kleinasien. Gegessen werden ausschließlich die Samen, die in einer Hülse heranreifen. Frische Erbsen bestehen zu 70% aus Wasser und enthalten einen hohen Anteil an wertvollen Proteinen (pflanzlichen Eiweißen). Das Protein der Erbsen besteht aus einer Kombination hochwertiger Aminosäuren, die die Grundbausteine des körpereigenen Eiweißes darstellen. Diese Aminosäuren sind daher besonders wichtig für den Muskelaufbau und für ein gesundes Bindegewebe. Gleichzeitig sorgen sie für eine gesunde Haut und schöne Haare.

Außerdem haben Erbsen einen hohen Gehalt an Eisen, das für den Sauerstofftransport im Blut benötigt wird. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind Vitamin A, Vitamin C, Folsäure und andere B-Vitamine, sowie die Mineralstoffe Kalzium, Kalium, Magnesium und Zink.

Frühkartoffeln –  gesunder Sattmacher

Der Mai ist auch die Zeit der ersten erntefrischen Frühkartoffeln. Die Frühkartoffel unterscheidet sich von der später reif werdenden Speisekartoffel durch ihre dünnere Schale und einem etwas niedrigeren Stärkegehalt. Mit bis zu 13% ist der Anteil an Kohlenhydraten (meist in Form von Stärke) dennoch recht hoch. Trotzdem ist die Kartoffel alles andere als ein Dickmacher. Kohlenhydrate enthalten nämlich nicht einmal halb so viele Kalorien wie Fett, welches in der Kartoffel fast gar nicht vorkommt. Deshalb haben 100g Kartoffel gerade einmal 70 kcal. Außerdem wandelt sich ein Teil der Stärke nach dem Kochen in Ballaststoffe um, die die Verdauung anregen und für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen.

Darüber hinaus ist die Frühkartoffel ein Lieferant für verschiedene Vitamine und Mineralstoffe, darunter verschiedene B-Vitamine, Vitamin C, Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium. Vor allem der hohe Kalium-Gehalt unterstützt die Entschlackung und Ausscheidung überschüssiger Flüssigkeiten über die Nieren.

Leckere Rezeptidee – Kartoffelomelett

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 500g Kartoffeln
  • 6 Eier
  • 100g geriebener Hartkäse (z. B. Parmesan)
  • Öl (z. B. Sonnenblumenöl)
  • Petersilie nach belieben
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Petersilie klein hacken.
  2. Kartoffeln schälen, in 1cm dicke Stücke schneiden und in einem Topf 4-5 Minuten kochen.
  3. Die Eier in einer Schüssel verquirlen. Käse und Petersilie hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Die Kartoffeln abgießen und etwas abkühlen lassen.
  5. Kartoffeln in das Ei-Käse-Petersilie-Gemisch geben und alles kurz miteinander vermischen.
  6. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Mischung in die Pfanne geben.
  7. Die Pfanne mit einem Deckel abdecken und das Omelett bei mittlerer Hitze ca. 10-15 Minuten braten.
  8. Wenn die Oberfläche des Omeletts langsam fest wird, aber immer noch feucht ist, das Omelett wenden und für weitere 5 Minuten von der anderen Seite braten.

Gesund und lecker durch den Frühling – Teil 2: Dieses Obst und Gemüse hat im April Saison

Der Winter hat sich längst verabschiedet und im Garten sind nun neue Früchte und neues Gemüse reif. Wir schauen uns an, was im Monat April frisch auf den Tisch kommt.

Das Obst im April

Im April kann man noch immer das typische Winterobst genießen: Apfel, Birne, Orange, Kiwi und Pampelmuse haben weiterhin Saison. Doch es gibt auch ein neues Obst, das den gedeckten Tisch nun bereichert: Erdbeeren!

Erdbeeren – der fruchtige Durstlöscher

In Deutschland muss man noch mindestens einen Monat warten, doch in Italien sind sie schon längst reif! Erdbeeren sind nicht nur erfrischend, süß und lecker, sie haben auch viele positive Eigenschaften. So sind sie zum Beispiel durstlöschend und harntreibend; wirken sättigend und haben nur sehr wenige Kalorien. Damit sind sie ein idealer Begleiter während einer Diät.

Die Sammelnussfrüchte haben zudem einen hohen Anteil an verdauungsfördernden Ballaststoffen und Vitaminen. Besonders der Gehalt an Vitamin C kann sich sehen lassen, denn er ist höher, als in Orangen und Zitronen! Dank des hohen Folsäuregehalts (Vitamin B9) sind Erdbeeren außerdem bei werdenden Müttern sehr beliebt. Darüber hinaus bieten Erdbeeren viele wertvolle Mineralstoffe. So ist der hohe Kalziumgehalt gut für die Knochen, Kalium und Magnesium helfen dem Herz und wegen des hohen Eisengehalts werden Erdbeeren auch gerne bei Blutarmut empfohlen.

Doch Erdbeeren sind auch sehr sensibel. Bereits nach 1-2 Tagen im Kühlschrank verlieren sie ihr Aroma und verderben. Da sie außerdem druckempfindlich sind, sollten sie für die Lagerung locker ausgebreitet werden. Am besten ist es jedoch, sie sofort frisch zu verzehren. Dazu empfiehlt es sich, die Erdbeeren kurz in ein kaltes Wasserbad zu tauchen und sie anschließend trocken zu tupfen. Der Stielansatz mit den Blättern sollten erst danach entfernt werden, damit die Früchte kein wässriges Aroma bekommen.

Das Gemüse im April

Die Liste der Gemüsesorten für April ist sehr lang. Artischocken, frische Erbsen, Zwiebeln, Saubohnen, wilder Spargel, Fenchel, Stangensellerie, Spinat und Radieschen sind einige Beispiele für frisches Gemüse im April.

Artischocken – das Supergemüse aus dem Mittelmeerraum

Artischocken stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und sind dort noch immer ein beliebtes Frühlingsgemüse. Das Gemüse gehört zur Familie der Korbblütler und wird vor allem in Italien, Spanien, Frankreich, die Türkei und Israel

Gegessen wird die Knospe, deshalb werden Artischocken vor der Blüte geerntet.

Die Artischocke ist von ihnen ein echtes Supergemüse. Sie versorgt den Körper mit zahlreichen Vitaminen und Mineralien (Magnesium, Kalium, Sodium, Eisen, Vitamin A, B-Vitamine) und wird dank ihrer Inhaltstoffe schon seit langer Zeit als vielseitige Heilpflanzen eingesetzt. Artischocken enthalten zum Beispiel Bitterstoffe, die die Produktion von Magensäure begünstigen und auf diese Weise den Appetit anregen. Flavonoide, also sekundäre Pflanzenstoffe, helfen dem Darm bei der Verdauung von Fetten. So können sie Blähungen lindern und ein Völlegefühl vermeiden. Besonders wertvoll ist außerdem die cholesterinsenkende Wirkung der Artischocken.

Saubohnen – saugut für die Nerven

Die Saubohnen, italienisch „fave“, sind jetzt reif und kommen frisch auf den Tisch. In Italien fehlen sie jetzt in keinem Haushalt und werden roh oder gekocht gegessen. Das kalorienarme Gemüse enthält viel Wasser, Proteine und Ballaststoffe. Letztere führen schnell zu einem Sättigungsgefühl. Daher sind sie ideal für eine Diät geeignet.

Saubohnen enthalten auch viele Vitamine und Mineralsalze, die helfen den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Ein besonderer Inhaltsstoff der Saubohne ist Levodopa. Dies ist eine Substanz, die im Gehirn zu Dopamin umgewandelt wird, also dem Botenstoff, der der Signalübermittlung zwischen den Nervenzellen dient, insbesondere die Nervenzellen, die an der Steuerung der Bewegung beteiligt sind.

Leckere Rezeptidee – Artischocken alla Napoletana

Zutaten für 4 Personen:

  • 1,5 kg Artischocken
  • 1 EL Kapern
  • 30g schwarze Oliven
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Zitrone
  • Weißwein zum Ablöschen
  • 4 EL Olivenöl extravergine
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Zubereitung:

  1. Die Artischocken waschen und die äußeren, harten Blätter und den Stiel entfernen.
  2. Die Zitrone auspressen und den Saft zusammen mit Wasser in ein Gefäß geben.
  3. Die Artischocken achteln und in das Gefäß mit Wasser und Zitronensaft legen, damit sie nicht dunkel anlaufen.
  4. Petersilie klein hacken.
  5. In einem Topf Olivenöl erhitzen und zwei Esslöffel gehackte Petersilie, Knoblauch Kapern und die Oliven hinzufügen.
  6. Die Artischocken abtropfen und in den Topf dazugeben. Fünf Minuten mitkochen.
  7. Mit Wein und ein wenig Wasser ablöschen.
  8. Mit Salz und Pfeffer würzen und bei niedriger Flamme im geschlossenen Topf ca. 20 Minuten köcheln lassen.
  9. Den Kochtopfdeckel entfernen und weitere 15 Minuten kochen lassen.

Gesund und lecker durch den Frühling – Teil 1: Dieses Obst und Gemüse hat im März Saison

Der Winter neigt sich dem Ende und die ersten warmen Sonnenstrahlen lassen Frühlingsgefühle aufkommen. Auch auf dem Speiseplan stehen jetzt neue Lebensmittel. Welches Obst und Gemüse im März Saison hat, erfahren Sie in diesem Artikel.

Das Obst im März

Im März kann man noch bedenkenlos die eine oder andere Zitrusfrucht genießen, wie die Zitronatzitrone (Cedri) oder Grapefruit.

Die Grapefruit – eine bittersüße Frucht

Die Grapefruit ist wahrscheinlich aus der natürlichen Kreuzung zwischen Orange und Pampelmuse hervorgegangen. Das meist rötliche Fruchtfleisch haftet fest an der glatten, (rötlich)gelben Schale und schmeckt leicht bitter bis süßsäuerlich.

Grapefruits bestehen zum größten Teil aus Wasser und haben daher mit 38-50 kcal nur wenige Kalorien. Wie bei allen Zitrusfrüchten ist der Vitamin C-Gehalt besonders hoch. Daneben sind in der Grapefruit Vitamin A, B1, B2 und B6 enthalten, sowie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Magnesium.

Für eine gesundheitsfördernde Wirkung sorgt auch der Bitterstoff Naringin. Er baut  Cholesterin ab, führt zu einem verbesserten Sättigungsgefühl, regt die Fettverdauung an und wirkt sich positiv auf den Blutzucker aus.

Obwohl die Grapefriut so gesund ist, sollten Personen, die Medikamente einnehmen müssen, auf den Verzehr von Grapefruits lieber verzichten. Das Abbauprodukt von Naringin und der in der Grapefruit enthaltene sekundäre Pflanzenstoff Bergamottin können nämlich zu Wechselwirkungen führen. So blockieren die beiden Stoffe ein Enzym in der Leber, sodass bestimmte Wirkstoffe schlechter abgebaut werden. Dadurch können die (Neben-)Wirkungen von Medikamenten verstärkt werden.

Die Zitronatzitrone – dicke Schale mit wenig Fruchtfleisch

Die Zitronatzitrone, auch als Cedrizitrone bekannt, ist eine der ursprünglichsten Arten der Zitrusfrüchte. Sie stammt ursprünglich aus Südostasien und wird heute unter anderem auf Sizilien angebaut.

Das Besondere an der sehr bitter schmeckenden Frucht: sie ist groß und hat eine sehr dicke Schale. Diese wird zur Herstellung von Zitronat, Konfitüre und Likör verwendet. In Süditalien, vor allem in Sizilien bereitet man aus der Frucht mitsamt der Schale auch einen Zitronensalat zu. Für den „Insalata di Cedri“ wird die Frucht gründlich gewaschen und in dünne Scheiben geschnitten. Anschließend werden die Scheiben in Salz, Pfeffer, Zucker und Olivenöl eingelegt.

Das Gemüse im März

Die Gemüseauswahl im März ist etwas vielfältiger. Neben  Brokkoli, Wirsing, Porree, Spinat und Mangold, die bereits in den Wintermonaten Saison hatten, kommt nun auch der erste Spargel auf den Tisch.

Porree – gut für Herz und Knochen

Porree oder Lauch ist ein Zwiebelgewächs, das im Gegensatz zu seinen Verwandten – der Zwiebel und dem Knoblauch – sehr viel milder schmeckt. Das Gemüse mit dem weißen Schaft und den grünen Blättern liefert verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die zur Gesundheit beitragen können. Im Porree enthalten sind auch viele Ballaststoffe, allen voran Inulin, das die Darmflora anregt und so die Verdauung fördert.

Porree ist unter anderem eine gute Quelle für Beta-Carotin. Das Provitamin A steckt vor allem in den grünen Blättern, daher sollte man diese mitessen. Es hat antioxidative Eigenschaften und schützt unsere Körperzellen vor einer Schädigung. Außerdem kann man mit 100g Porree 45% des täglichen Vitamin K-Bedarfs decken. Das Vitamin K reguliert nicht nur die Blutgerinnung, es sorgt auch dafür, das Kalzium in den Knochen eingelagert wird. Auf diese Weise beugt Porree Osteoporose vor. Vergessen dürfen wir auch nicht das Vitamin C, das unsere Abwehrkräfte stärkt und die enthaltene Folsäure.

An Mineralstoffen und Spurenelementen liefert Porree viel Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Mangan. Das Spurenelement Mangan ist ein Bestandteil vieler Enzyme und soll Studien zufolge gegen Depressionen, Altersdemenz und epileptische Anfälle helfen. 

Eines der wichtigsten sekundären Pflanzenstoffe im Porree ist das Flavonoid Kaempferol. Es kann zur Herzgesundheit beitragen, da es die Innenwände der Blutgefäße vor Schäden schützt. Außerdem zeigen Studien, dass der Pflanzenstoff Krebs vorbeugen kann und sogar bereits vorhandene Tumorzellen zerstört. 

Spargel – wild oder kultiviert ein Genuss

Spargel ist ein sehr beliebtes deutsches Frühlingsgemüse. Der Name stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „junger Trieb“. Dies ist auch genau der Teil der Pflanze, der gegessen wird. Es gibt weißen und grünen Spargel. Der weiße Spargel entstand eher zufällig, als man über die jungen Sprosse abdeckte, um sie vor Tieren zu schützen. Wegen des Lichtmangels bildete der Spargel kein Chlorophyll mehr und blieb weiß. Da dieser sehr zart schmeckt und mild ist, wurde er schnell beliebter, als der grüne Spargel.

In Italien, auf Ischia wächst der Spargel wild. Es handelt sich um die Sorte Asparagus acutifolius (spitzblättriger Spargel), der von den Einheimischen ab Ende März gesammelt und als leckere Beilage zubereitet wird.

Mit gerade einmal 16 kcal pro 100g ist Spargel ein sehr kalorienarmes Gemüse, das zudem mehr als 10 verschiedene Vitamine enthält. Neben dem Provitamin A Beta-Carotin, Folsäure (Vitamin B9), Vitamin C und E, ist Spargel besonders reich an Vitamin K. Das Vitamin E ist ein Antioxidationsmittel, das den Alterungsprozess verringert, Herz und Arterien schützt und die Fruchtbarkeit steigern soll. Im Spargel ist zudem ein weiteres Antioxidans enthalten, das Glutathion. Es gehört zu den stärksten Antioxidantien und ist für seine entgiftende Wirkung, sowie die Reduzierung des oxidativen Stresspegels bekannt.

Darüber hinaus hat Spargel einen nennenswerten Gehalt an den Mineralstoffen Kupfer, Eisen, Zink und Schwefel. Kupfer, zum Beispiel, hat eine entzündungshemmende Wirkung und sorgt für ein elastisches Bindegewebe.

Leckere Rezeptidee – Nudeln mit grünem Spargel

Zutaten für 4 Personen:

  • 320g Nudeln (z. B. Penne Rigate)
  • 700g frischen grünen Spargel
  • 2 Schalotten (80g)
  • Salz, Pfeffer, Thymian zum würzen
  • Geriebener Hartkäse (z. B. Parmesan)

Zubereitung:

  1. Für die Nudeln in einem Topf Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, Salz hinzufügen.
  2. Spargel kurz unter fließendem Wasser waschen und mit einem Tuch trocken tupfen.
  3. Den unteren, harten Teil des Spargels abschneiden.
  4. Den Spargel schälen (wenn nötig) und die Köpfe abschneiden. Die Köpfe beiseite legen.
  5. Die Spargelstangen in kleine Stücke schneiden.
  6. Die Schalotten in kleine Stücke schneiden und in einer Pfanne mit Öl andünsten. Mit ein wenig Wasser ablöschen, damit die Zwiebel nicht abrennt.
  7. Die klein geschnittenen Spargelstangen und die Spargelköpfe hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  8. ein bis zwei Suppenkellen warmes Wasser hinzufügen und alles etwa 10-15 Minuten köcheln lassen.
  9. Wenn das Wasser für die Nudeln kocht, Nudeln hinzufügen.
  10. Sobald die Nudeln „al dente“ sind, diese abtropfen und zu dem Spargel geben.
  11. Thymian und den geriebenen Hartkäse hinzufügen, alles vermischen und auf einem Teller anrichten.

Gesund und lecker durch den Winter – Teil 3: Dieses Obst und Gemüse hat im Februar Saison

Der Februar ist der letzte Wintermonat im Jahr. Noch immer gehören frische Zitrusfrüchte und verschiedene Kohlsorten auf den Tisch. Hier erfahren Sie, was sonst gerade Saison hat.

Das Obst im Februar

Im Februar erhält man weiterhin das typische Winterobst der Vormonate. Dazu zählen Zitrusfrüchte, wie Orangen, Mandarinen, Zitronen oder Grapefruit. Auch Kiwi, Äpfel und Birnen gehören noch immer auf den Speiseplan.

Die Zitrone – kann beim Abnehmen helfen

Zu den Zitrusgewächsen zählt neben den Orangen und Mandarinen auch die Zitrone. Während die Orangen und Mandarinen in der Regel nur einmal im Jahr – in den Wintermonaten – geerntet werden, stehen frische Zitronen sogar das ganze Jahr zur Verfügung. Die Zitronenbäume tragen nämlich immer mehrere Generationen am Baum, sodass stets neue, reife Früchte geerntet werden können.

Die gelben sauren Früchte enthalten 53% Vitamin C! Das stärkt unser Immunsystem und schützt so vor Erkältungen und Infektionen. Doch Vorsicht! Wer gerne eine „heiße Zitrone“ trinkt, sollte auf die Wassertemperatur achten, denn das Vitamin C ist hitzeempfindlich. Ab einer Temperatur 60°C wird das Vitamin C zerstört!

Das Vitamin C kann aber noch viel mehr. Es regt zum Beispiel die Bildung von Kollagen an, welches die Wundheilung unterstützt und für eine straffe Haut sorgt. Außerdem ist es wichtig für die Produktion des Glückshormons Serotonin („Sauer macht lustig“) und den Neurotransmitter Noradrenalin, der den Stoffwechsel und die Fettverbrennung ankurbelt. Also ideal für alle, die gerne abnehmen möchten!

Als wertvolle Mineralstoffe enthält die Zitrone Kalium und Magnesium. Kalium ist wichtig für den Elektrolythaushalt in unserem Körper, da es entwässernd und harntreibend wirkt und so Giftstoffe aus dem Körper spült. Das Magnesium benötigen wir zum Beispiel für starke Abwehrkräfte und Nerven.

Birnen – das süße Kernobst

Die Birne ist ein Kernobstgewächs aus der Familie der Rosengewächse. Der Kaloriengehalt und die Inhaltsstoffe ähneln denen von Äpfeln, allerdings haben Birnen mit ein bis drei Gramm pro Liter einen geringeren Fruchtsäuregehalt. Daher schmecken sie nicht nur süßer, sie sind auch magenfreundlicher.

In den Birnen stecken viele Vitamine, wie Vitamin A und C, sowie einige B-Vitamine. Die in Birnen enthaltene Folsäure (Vitamin B9), zum Beispiel, ist an vielen verschiedenen Stoffwechselprozessen beteiligt, darunter die Blutbildung, die Zellbildung und die Zellteilung. Zu den Mineralstoffen in der Birne gehören Kalium und Kalzium, die den Stoffwechsel anregen und entwässernd wirken. Der Mineralstoff Bor in der Birne hilft das Kalzium zu speichern und Phosphor stärkt das Nervensystem. Außerdem enthalten sind unter anderem Magnesium, Schwefel, Eisen, Kupfer, Zink und Jod. Nicht zuletzt zählen Birnen zu den ballaststoffreichsten Obstsorten. Die Ballaststoffe sind wichtig für die die Verdauung und sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl.

Das Gemüse im Februar

Zu den typischen Gemüsesorten im Februar gehören Mangold, Spinat, verschiedene Kohlsorten, Rote Bete, Fenchel, Zwiebeln, Rüben und Sellerie. Viele davon kennen wir bereits aus den anderen Wintermonaten.

Zwiebeln – uraltes Hausmittel, das zu Tränen rührt

Die Zwiebel ist eines der ältesten Kulturpflanzen und ein bewährtes Hausmittel. So wird der Zwiebelsaft, dank der schleimlösenden Wirkung gerne gegen Erkältungskrankheiten, wie Husten eingesetzt. Als warme Zwiebelwickel helfen sie bei Hals-, Ohren- und Blasenentzündung.

Zu verdanken hat es die positiven Effekte auf die Gesundheit den Inhaltsstoffen. In Zwiebeln sind nennenswerte Anteile an Vitamin B6, B7, Vitamin C, Kalium und Schwefel. Die Schwefelverbindungen in der Zwiebel sind zum einen verantwortlich für die Tränenbildung beim Zwiebelschneiden, zum anderen haben sie eine Reihe von positiven Auswirkungen auf den menschlichen Körper, insbesondere für das Herz-Kreislauf-System. Durch den Schwefel werden die Sauerstoffversorgung und der Blutfluss optimiert, die Blutgerinnung gehemmt (wichtig für die Vorbeugung von Thrombosen) und der Cholesterinspiegel gesenkt. Damit helfen Zwiebeln, das Risiko für einen Herzinfarkt zu reduzieren.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil sind die Kohlenhydrate. Sie kommen in Form von Fruktanen vor. Sie verhindern nicht nur das Austrocknen der Zwiebel, sie fördern auch die Verdauung und steigern Absorption von Kalzium und anderen Mineralstoffen. Bei Menschen mit empfindlichem Verdauungssystem können sie jedoch auch zu Blähungen führen.

Steckrüben – gesund und rund

Ein bekanntes kalorienarmes, ballaststoffreiches Wintergemüse ist die Steckrübe, auch Kohlrübe genannt. In Hungerzeiten, wie im ersten Weltkrieg, ernährten sich die Menschen fast ausschließlich von Steckrüben, die vor allem als Kohlenhydratlieferant galten. Während sie in Deutschland lange Zeit eher einen schlechten Ruf als „Arme-Leute-Essen“ hatten, sind sie unter anderem in Italien als Energiebringer in den Wintermonaten beliebt.

Die etwas süßlich schmeckende Steckrübe enthält viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Der hohe Gehalt an Beta-Karotin, einem Provitamin A, schützt zum Beispiel die Körperzellen vor Oxidation und Schädigung und sorgt so für eine gesunde Haut und gesunde Haare. Außerdem enthalten sind verschiedene B-Vitamine und die Vitamine C, E und K. Auch die Mineralstoffe können sich sehen lassen. Das Wintergemüse ist reich an Kalium, Kalzium, Schwefel, Phosphor, Chlor, Magnesium und Natrium. Darüber hinaus finden sich die Spurenelemente Zink, Kupfer, Eisen, Jod, Fluor und Mangan.

Leckere Rezeptidee – schnelle Birnenmuffins

Zutaten für 12 Muffins:

  • 3 Birnen
  • 400g Mehl
  • 250g Butter
  • 200g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1TL Backpulver
  • 150ml Milch
  • 2 EL Hagelzucker
  • Etwas Fett zum Einfetten

Zubereitung:

  1. Das Muffinblech einfetten und den Backofen auf 190°C vorheizen.
  2. Die Birnen waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden.
  3. Für den Teig Butter, Zucker, Vanillezucker und Milch schaumig rühren. Nach und nach die Eier hinzufügen.
  4. Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit den Birnenstücken zum Teig geben und unterrühren.
  5. Den Teig in die Muffinförmchen füllen und mit Hagelzucker betreuen.
  6. Muffins im Ofen ca. 20-25 Minuten backen.

Gesund und lecker durch den Winter – Teil 2: Dieses Obst und Gemüse hat im Januar Saison

Im Winter ist vitaminreiches Obst und Gemüse besonders wichtig, um gesund und fit durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Welches Obst und Gemüse im Januar Saison hat, erfahren Sie in hier.

Im Winter ist vitaminreiches Obst und Gemüse besonders wichtig, um gesund und fit durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Welches Obst und Gemüse im Januar Saison hat, erfahren Sie in hier.

Das Obst im Januar

Wie bereits im Dezember ist auch der Januar der Monat der Zitrusgewächse. Außerdem gibt es weiterhin Kiwis und Äpfel.

Äpfel – die gesunde Vielfalt

Äpfel stammen ursprünglich aus Asien und wurden von den Römern erstmals in Mitteleuropa großflächig angebaut. Mittlerweile gibt es mehr als 20.000 Apfelsorten weltweit. Der Spruch „Ein Apfel am Tag – Arzt gespart!“ Macht deutlich, wie gesund Äpfel sind. Sie enthalten über 30 Vitamine und Mineralstoffe, sowie wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Sie sitzen zu 70 % in der Schale und direkt darunter. Daher sollte man Äpfel besser ungeschält essen. Zu den Vitaminen gehören Provitamin A, die B-Vitamine B1, B2, B6, Folsäure, Vitamin C und E, sowie Niacin.

Das Vitamin C stärkt zusammen mit dem Vitamin E das Immunsystem, was besonders in der kalten Jahreszeit wichtig ist. Bei den Mineralstoffen ist besonders Kalium zu erwähnen. Es reguliert den Wasserhaushalt im Körper. Daneben stecken im Apfel Eisen, Kalzium, Magnesium und Phosphor. Der Ballaststoff Pektin kann nachweislich den Cholesterinspiegel senken und mindern so das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem bindet es Schadstoffe, die aus dem Körper ausgeschwemmt werden und dank der sättigenden Wirkung können Äpfel sogar beim Abnehmen helfen.

Besonders wertvoll sind die sekundären Pflanzenstoffe im Apfel. Sie beugen Bronchial- und Lungenkrankheiten vor, können das Krebsrisiko senken und haben eine antioxidative Wirkung. 

Kiwis – viel Vitamin C für das Immunsystem

Kiwis sind der Vitamin C – Lieferant schlechthin. Bereits mit einer Kiwi kann der tägliche Bedarf an Vitamin C gedeckt werden. Daneben enthalten Kiwis die Vitamine B und E, Mineralstoffe, wie Phosphor und Eisen, sowie wertvolle Ballaststoffe und Omega-3-Fettsäuren. Das Enzym Actinidin in der Kiwi spaltet Eiweiße, die in Milchprodukten enthalten sind und führt zu einem bitteren Geschmack. Daher sollte man sie roh nicht mit ihnen vermischen.

Das Gemüse im Januar

Im Januar geht die Saison viele Kohlsorten weiter, wie Blumenkohl, Brokkoli, Wirsing, oder Kohlrabi. Daneben gibt es Fenchel, Radicchio und Spinat.

Spinat – gut für die Augen, Nerven, Muskeln und das Herz

Auch wenn der Mythos vom hohen Eisengehalt längst überholt ist, enthält das grüne Blattgemüse eine Reihe an wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen. Im Spinat stecken unter anderem Beta-Carotin (einem Provitamin A), Vitamin C, E und K1, sowie Folsäure (Vitamin B9). Während der Schwangerschaft haben Frauen einen besonders hohen Bedarf an Folsäure, da diese eine optimale Zellfunktion und das Wachstum von Gewebe unterstützt. Das fettlösliche Vitamin K1 benötigt der Körper zur Herstellung bestimmter Eiweißstoffe, die  für die Blutgerinnung wichtig sind.

An Mineralstoffen ist Spinat unter anderem angereichert an Eisen, Kalzium, Kalium, Magnesium und Zink. Immerhin 3,5 mg Eisen sind im Spinat je 100g enthalten. Dieses ist wichtig für die Bildung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin, welcher Sauerstoff zu den Zellen transportiert. Kalzium benötigen wir für gesunde Knochen, Kalium und Magnesium für unsere Nerven und Muskeln und Zink stärkt unsere Abwehrkräfte und ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt.

Weiterhin enthält Spinat einige wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Lutein und Zeaxanthin können zum Beispiel das Risiko für altersbedingte Augenkrankheiten, wie grauer Star senken. Kämpferol und Quercetin leisten einen Beitrag zur Vorbeugung vor Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Schließlich hilft Nitrat nachweislich den Blutdruck zu regulieren und so die Gesundheit des Herzens zu fördern.

Pastinaken – süß, würzig und nussig schmeckendes Wurzelgemüse

Pastinaken werden seit vielen Jahrhunderten in Europa angebaut und zählten vor der Kartoffel zu den Grundnahrungsmitteln in Deutschland. Ihre Hauptanbaugebiete liegen in Nord- und Westeuropa sowie in den USA. Das Wurzelgemüse ist eine Kreuzung aus Karotten und Petersilie und ist sehr gesund.

Dank der vielen Kohlenhydrate gelten sie als guter Sattmacher. Der lösliche Ballaststoff Pektin fördert die Verdauung und die enthaltenden ätherischen Öle beruhigen den Magen und haben eine antibakterielle Wirkung.

Daneben enthalten Pastinaken die Vitamine C und D, sowie die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Kalzium und Phosphor. Mit 523mg Kalium pro 100g ist der Kaliumgehalt besonders hoch. Dieser entwässernde Mineralstoff wirkt sich positiv auf Herz und Kreislauf aus und ist für Menschen mit Bluthochdruck sehr wichtig.

Leckere Rezeptidee – Grüner Smoothie

Zutaten für 2 Gläser:

  • 500 ml Wasser
  • 2 Äpfel (grün)
  • 60g frischen Spinat
  • 4 Kiwis
  • 1 Zitrone

Zubereitung:

  1. Die Zitrone auspressen.
  2. Die Kiwis schälen und grob schneiden.
  3. Die Äpfel waschen, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch grob in Stücke schneiden
  4. Den Zitronensaft, die Kiwistücke, die Apfelstücke und den Spinat in einem Mixer pürieren.

Gesund und lecker durch den Winter – Teil 1: Dieses Obst und Gemüse hat im Dezember Saison

Mit dem Dezember beginnt der erste Wintermonat und damit die Zeit der Orangen und Mandarinen. Kohl spielt beim Gemüse weiterhin die Hauptrolle. Fenchel und Rote Bete stehen ebenfalls auf der Liste. Hier der Überblick.

Das Obst im Dezember

Der Dezember ist vor allem der Monat der Zitrusgewächse, wie Orangen, Mandarinen und Clementinen.

Orangen – der süße Apfel aus China

Orangen kennt man auch unter dem Namen Apfelsine, der übersetzt „Apfel aus China“ bedeutet, dem Heimatland der Orangen. Die süße Frucht ist vermutlich aus der Kreuzung zwischen Mandarine und Pampelmuse entstanden. Es gibt verschiedene Varietäten, wie zum Beispiel die Bitterorange. Sie kam spätestens im 11. Jahrhundert nach Italien, 400 Jahre bevor die süßen Orangen ihren Weg nach Europa fanden. Heute ist sie die am häufigsten angebaute Zitrusfrucht der Welt. Das größte Anbaugebiet ist mit Abstand Brasilien, gefolgt von den USA (Kalifonien) und China.

Orangen sind reich an Vitamin C. Bereits mit 200g Fruchtfleisch deckt man den Tagesbedarf an Vitamin C; das ist nicht nur gut für das Immunsystem, sondern auch für Knochen und Bindegewebe. Daneben enthalten Orangen Folsäure, Phosphor, Kalium, Kalzium und Eisen. In der weißen Haut stecken zudem viele wichtige sekundäre Pflanzenstoffe, die vor Krankheiten schützen sollen. Die Zubereitungsmöglichkeiten sind vielseitig. Ob als Saft, Marmelade, im Obstsalat oder Dessert, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Aus Italien, genauer gesagt aus Sizilien, sind besonders die Blutorangen mit dem roten Fruchtfleisch sehr beliebt. Die rote Farbe entsteht dabei durch starke Temperaturunterschiede im Tag-Nachtrhythmus. Wenn es tagsüber sehr warm ist und nachts die Temperaturen stark absinken, bildet sich der Pflanzenfarbstoff Anthocyan in den Pigmenten des Fruchtfleisches und der Schale.

Mandarinen – enthalten weniger Säure als Orangen

Die Mandarinen wurden erst Anfang des 19. Jahrhunderts in Europa eingeführt. Sie sind süßer als Orangen und haben von allen Zitrusfrüchten den geringsten Säuregehalt. Außerdem lassen sie sich leichter schälen, da die Schale nur locker auf dem Fruchtfleisch sitzt. Mandarinen enthalten unter anderem Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird und so einen wichtigen Beitrag zur Zellerneuerung der Haut leistet.

Die Clementine – eine Züchtung aus Mandarine und Pomeranze

Der Mandarine äußerlich und geschmacklich sehr ähnlich ist die Clementine. Sie wurde nach ihrem „Erfinder“ Clement benannt. Er hat die Clementine vor etwa 100 Jahren aus einer Kreuzung zwischen Mandarine und Pomeranze gezüchtet. Im Gegensatz zur Mandarine hat sie keine Kerne. Außerdem ist das Fruchtfleisch meist etwas heller und die einzelnen Fruchtsegmente variieren zwischen acht und zwölf.

Das Gemüse im Dezember

Neben verschiedenen Kohlsorten, über die wir bereits im November berichtet haben, ist im Dezember Zeit für Fenchel, Rote Bete.

Fenchel – enthält mehr Vitamin C als Orangen

Fenchel gehört zur Familie der Doldenblütler und hat seinen Ursprung in Kleinasien und dem Mittelmeerraum. Auf der Insel Ischia wächst noch heute der Wilde Fenchel, die Urform des Gemüsefenchels. Der Wilde Fenchel wurde bereits in der Antike von den Griechen und Römern als Heilpflanze gegen Husten und Verdauungsproblemen eingesetzt.

Noch heute ist der Gemüsefenchel aus der italienischen Küche nicht wegzudenken. Die weiße Knolle wird in der Winterzeit regelmäßig verzehrt. Zur Mittagszeit wird er meist roh als Nachtisch serviert oder in einem bunten Salat mit Blattsalat, Tomaten und Kartoffeln angerichtet.

Besonders die im Fenchel enthaltenden ätherischen Öle unterstützen die Verdauung, helfen bei Blähungen, stärken den Magen und regen die Leber- und Nierentätigkeit an. Gleichzeitig sind sie für den intensiven Geschmack verantwortlich.

Darüber hinaus ist die Liste der Vitamine und Mineralstoffe im Fenchel sehr lang. Die Vitamine B, C und E gehören genauso dazu wie Kalium, Kalzium und Eisen. Dass Orangen viel Vitamin C enthalten ist bekannt, doch in Fenchel ist der Vitamin C-Gehalt sogar fast doppelt so hoch! In 100g Fenchel stecken rund 93mg Vitamin C! Herausragend ist auch das Betacarotin im Fenchel, welches der Körper in Vitamin A umwandeln kann. Bereits mit 100g Fenchel kann man den empfohlenen Tagesbedarf von 1mg zu 80% decken.

Rote Bete – die rote Kulturpflanze aus dem Mittelmeerraum

Die Rote Bete gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen und ist eng verwandt mit Mangold und der Zuckerrübe. Sie stammt aus dem Mittelmeerraum, vermutlich aus Nordafrika, und wurde von den Römern vor etwa 2.000 Jahren nach Europa gebracht. Es handelt sich dabei um eine Kulturpflanze, die aus der wilden Rübe gezüchtet wurde.

Für die rote Farbe der Knolle sorgt der sekundäre Pflanzenfarbstoff Betanin. Er dient in der Lebensmittelherstellung als Farbstoff (E162) unter anderem für Gummibärchen, Joghurt oder Eis. Darüber hinaus stimuliert es die Leberzellen, stärkt die Gallenblase und kann vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen.

Rote Bete ist ein kalorienarmes Gemüse und reich an Vitaminen, darunter Folsäure. Das Vitamin B9 ist wichtig für die Blutbildung und Zellteilung. Da besonders Schwangere einen erhöhten Bedarf an Folsäure haben, ist die Rote Bete sehr empfehlenswert in der abwechslungsreichen, gesunden Ernährung. Daneben enthält Rote Bete weitere Vitamine aus der B-Gruppe, wie zum Beispiel Vitamin B1, B2 und B6. Für den Schutz der Zellen vor freien Radikalen sorgt das Vitamin E und für die Stärkung des Immunsystems sind in der Knolle immerhin 10mg pro 100g Vitamin C enthalten.

Ebenfalls reichlich vertreten sind verschieden Mineralstoffe, wie Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphat. Natrium und Kalium sind dabei wichtig für ein funktionierendes Nervensystem und für die Muskeln.

Leckere Rezeptidee – Rote Bete Chips

Zutaten für 4 Portionen:

  • 400g Rote Bete
  • 2 EL Olivenöl extravergine
  • Meersalz

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 160°C vorheizen.
  2. Rote Bete schälen (Handschuhe tragen!) und in feine Scheiben hobeln.
  3. Die Scheiben trocken tupfen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen.
  4. Die Scheiben mit Olivenöl beträufeln und mit Meersalz würzen.
  5. Das Backblech in den Ofen schieben und ca. 25 min backen.

Gesund und lecker durch den Herbst – Teil 3: Dieses Obst und Gemüse hat im November Saison

Wenn im November die Temperaturen weiter fallen und der Winter naht, beginnt die Hochsaison verschiedener Kohlsorten. Beim Obst kommen nun die ersten frisch geernteten Kiwis auf den Tisch. Hier ein kurzer Überblick über die saisonalen Produkte und Ihre Inhaltsstoffe.

 

Das Obst im November

Der November ist der ideale Monat für frische Äpfel, Granatäpfel, Birnen, Kiwis und Quitten.

Die Quitte – erst verarbeitet ein Genuss

Quitten sehen aus wie eine Minschung aus Apfel und Birne und gehören wie diese zu den Rosengewächsen. Die Wärme liebende Quitte stammt ursprünglich aus dem Kaukasus, wird aber auch seit über 2.000 Jahren in Italien kultiviert. Der Quittenbaum kann bis zu acht Meter groß werden. Die ersten Früchte wachsen nach vier bis acht Jahren zwischen September und November. Unreife Früchte haben einen filzigen Flaum auf der Schale, der erst bei vollreifen Früchte verschwindet.

Im rohen Zustand sind die gelben Früchte sehr sauer und bitter. Erst beim Kochen oder Braten entwickeln sie ihren fruchtigen zirtronigen Geschmack. Ihre zahlreichen und wertvollen Inhaltsstoffe wirken sich außerdem positiv auf unsere Gesundheit aus. Sie ist besonders reich an Pektinen, also Ballaststoffen. Diese sorgen für eine gesunde Darmflora und binden unter anderem Cholesterin. Daneben enthält es die Mineralstoffe Eisen, Kalium, Magnesium und Kupfer, sowie die Vitamine A, B und C.

Die Kerne der Quitte enthalten zudem viele Schleimstoffe, die bei rissiger oder entzündeter Haut und Sonnenbrand reizlindernd und entzündungshemmend wirken. Der Schleim entsteht, wenn man die Kerne im Mund lutscht oder sie ins Wasser legt. Dabei sollte man darauf achten, die Kerne nicht zu zerkleinern bzw. zu zerkauen, da sie auch die giftige Blausäure enthält. Zur Anwendung kommt der Schleim so auch bei Halsschmerzen, Hustenreiz, Erkältung und Bronchitis.

Granatäpfel – die Mischung macht’s

Der bis zu acht Meter hohe Granatapfelbaum benötigt tropisches bis subtropisches Klima zum Wachsen. Deshalb findet man ihn häufig im Mittelmeerraum, so auch auf Ischia. Unter der harten Schale verbergen sich bis zu 400 süß-säuerlich schmeckende Kerne. Die Früchte sind reich an Antioxidantien und enthalten Kalium, Kalzium, Vitamin B sowie Eisen. Der Gehalt an Vitamin C ist mit 7mg hingegen nur sehr gering.

In Granatäpfeln, vor allem im Saft stecken viele gesunde sekundäre Pflanzenstoffe, wie Polyphenole, die eine antioxidative Wirkung besitzen. Sie sollen sich besonders positiv auf das Herz-Kreislauf-System und den Zuckerstoffwechsel auswirken. Der Saft soll außerdem die Potenz beim Mann fördern.

Insgesamt betrachtet, ist es aber nicht ein einzelner Inhaltsstoff, der für einen bestimmten Effekt verantwortlich ist. Erst im Zusammenspiel entfaltet der Granatapfel seine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus.

Das Gemüse im November

Der November ist vor allem der Monat für Kürbis, Weißkohl, Blumenkohl, Wirsing, Brokkoli und Kohlrabi.

Von Blumenkohl bis Wirsing – viele gesunde Varietäten

Die Gattung Kohl gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und umfasst auch Pflanzen wie Raps und schwarzer Senf. Mittlerweile gibt es sehr viele Gemüsekohl-Varietäten, die durch Züchtungen oder natürlicher Mutation entstanden sind.

Eine der beliebtesten Kohlsorten ist Blumenkohl. Er wird seit dem 16. Jahrhundert in Europa angebaut. Brokkoli hingegen, gehört zu den gesündesten Varietäten des Gemüsekohls und war lange Zeit nur in Italien bekannt. Auch der Kohlrabi stammt aus der Mittelmeerregion, wird aber heutzutage eher in Deutschland gegessen. Noch beliebter in Deutschland sind die verschiedenen Kopfkohlarten, wie Wirsing, Weißkohl oder Rotkohl.

In Bezug auf ihre Nährwerte sind die einzelnen Gemüsekohlvarietäten aber sehr ähnlich. Sie bestehen zu 90% aus Wasser, haben kaum Fett, wenig Kohlenhydrate und mit 3g je 100g relativ viele gesunde Ballaststoffe, die für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen.

Der Gemüsekohl ist reich an verschiedenen Mineralstoffen, Vitaminen und Antioxidantien. Ihr Anteil ist von Varietät zu Varietät aber mitunter sehr unterschiedlich. An Vitaminen sind vor allem das Beta-Karotin, B-Vitamine, sowie die Vitamine C und K zu nennen. Im Grünkohl ist am meisten Beta-Karotin enthalten. In 100 g stecken mehr als 5mg des Provitamin A. Das entspricht mehr als der doppelten Menge der empfohlenen Tagesdosis. Den höchsten Gehalt an Vitamin C haben Brokkoli und Rosenkohl. Ein Vorteil des Vitamins: es wird nicht beim Garen zerstört. Im Gegenteil, ein Teil des Vitamin C entsteht erst beim Garprozess. Beim Vitamin K liegt Rosenkohl ganz vorn. 30g der herb schmeckenden Röschen reichen bereits aus, um den empfohlenen Tagesbedarf an Vitamin K zu decken.

Zu den wertvollen Mineralstoffen im Gemüsekohl gehören Kalzium, Eisen, Magnesium, Kalium und Kupfer. Kalzium ist besonders in Grünkohl reichlich enthalten.

Interessant ist außerdem der Gehalt an Senfölen, die in allen Kreuzblütengewächse vorkommen. Studien zeigen, dass sie das Immunsystem stärken und gegen Entzündungen, Pilze und Bakterien wirken.

Stängelkohl – Eine Delikatesse in Italien

Eng verwandt mit dem Brokkoli ist der Stängelkohl. Er kommt aus Italien und wird vor allem in Kampanien angebaut. Dort heißt er Friarielli und gilt in der napolitanischen Küche als Delikatesse in den Wintermonaten. Er wird in Öl und mit Knoblauch gedünstet, mit Chilischoten gewürzt und als Beilage zu Bratwurst (Salsiccia) gegessen. Er hat einen intensiven und leicht bitteren Geschmack.

Leckere Rezeptidee: Friarielli mit Bratwurst

Zutaten für 4 Personen:

  • 1kg Friarielli
  • 4 grobe Bratwürste
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Peperoni
  • Olivenöl extravergine
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Friarielli putzen und unter fließendem Wasser waschen.
  2. In einer Pfanne Öl erhitzen. Knoblauch und die klein geschnittene Peperoni hinzufügen und kurz anrösten.
  3. Friarielli hinzu geben und für 15-20 Minuten dünsten. Am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Bratwürste in einer Pfanne oder auf dem Grill rösten.

Gesund und lecker durch den Herbst – Teil 2: Dieses Obst und Gemüse hat im Oktober Saison

Wandern auf Ischia
Pilze sammel auf Ischia

Der Sommer ist nun endgültig vorbei. Auf den Tisch landen nun ganz neue Produkte, wie Äpfel, Kastanien, Kürbis oder Pilze.

Das Obst im Oktober

Der Oktober ist die Zeit der Äpfel, Birnen, Kaki und Weintrauben. Auch weniger kommerzielle Früchte – aber deswegen nicht weniger schmackhaft oder weniger wertvoller für die Gesundheit – sind nun reif für den Verzehr. Dazu zählen zum Beispiel Quitten, Brustbeere und Granatapfel. Außerdem findet man Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln und Pampelmusen.

Kaki – Die Beerenfrucht aus Asien

Die Kaki gehört zu den Beerenfrüchten und wächst an Bäumen oder Sträuchern. Die orangefarbende Frucht stammt ursprünglich aus Asien und wird heutzutage in vielen Ländern mit warmen Klima angebaut; darunter auch Italien. Ihre Hauptsaison hat sie hier von Oktober bis Dezember.

Kakis sind reich an Mineralsalzen, vor allem Kalium, aber auch Magnesium, Phosphor, Kalzium und Natrium. Die vielen Ballaststoffe haben eine sättigende Wirkung und sind zudem gut für die Verdauung.

Sie enthalten außerdem Vitamin C und helfen gegen die Müdigkeit anzukämpfen, die der Wechsel der Jahreszeit häufig mit sich bringt. Außerdem sind Kakis eine gute Vitamin-A-Quelle, das wir für eine gesunde Haut und gute Augen benötigen.

Esskastanien – vom Grundnahrungsmittel zu gesunden Snack

Esskastanien gehören streng genommen nicht zum Obst. Trotzdem möchten wir sie hier erwähnen, da wir die Früchte des Kastanienbaums essen können. Es gibt zwei verschiedene Arten der essbaren Kastanien. Die Maroni ist eine spezielle Weiterzüchtung der gewöhnlichen Esskastanie. Sie ist herzförmig und größer als die gewöhnliche Esskastanie, die zum Beispiel auch auf Ischia vorkommt.

Bevor es Kartoffeln und Mais gab, galt die Esskastanie früher als Grundnahrungsmittel. Vor allem die arme Bevölkerung sammelte die Kastanien und verarbeitete sie zu Mehl, um daraus Brot zu backen.

Esskastanien enthalten mehr als 40 % Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel nach dem Essen aber nur langsam ansteigen lässt und so für ein längeres Sättigungsgefühl sorgt. Hinzu kommen weniger als 2 % Fett und viele gesunde Ballaststoffe.

Ein weiterer Pluspunkt ist der hohe Gehalt an Kalium. Seine basische Wirkung führt zur Neutralisierung von überschüssigem Natrium im Körper und dessen Ausscheidung über die Nieren. Damit hilft das Kalium bei einer salzarmen Ernährung das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herz-Rhythmus-Störungen und Schlaganfall zu reduzieren.

Das Gemüse im Oktober

Auch wenn noch immer Sommergemüse wie Paprika, Tomate und Aubergine zu finden sind, beginnt nun die Zeit anderer Gemüsesorten. Kürbis, Kohl, Fenchel, Chicoree und Pilze erobern nun den Esstisch.

Der Kürbis – der kalorienarme Sattmacher

Kürbisse sind ein gesunder, kalorienarmer Sattmacher. Die aus Mittel- oder Südamerika stammende Pflanze besteht zu 90% aus Wasser. Der Kürbis ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Dazu gehören Beta-Karotin, Vitamin C, Kalium, Magnesium und Eisen. Das enthaltene Beta-Karotin spielt dabei eine besondere Rolle. Es ist nicht nur Grund für die orange Farbe des Fruchtfleisches, Beta-Karotin wird auch im Körper zu Vitamin A umwandelt, welches für den Sehvorgang, die Haut und die Schleimhäute wichtig ist. Außerdem hat es antioxidative Eigenschaften, welche die Abwehrkräfte des Körpers unterstützen.

Der Kürbis hat einen sehr feinen Geschmack und kann für unzählige, unterschiedliche Gerichte genutzt werden, auch für Süßspeisen! Im Ganzen gekauft, lässt er sich lange lagern. Für ein gesundes Essen ohne großen Aufwand genügt es, den Kürbis in Scheiben zu schneiden, im Ofen zu braten und ihn anschließend mit Salz und Olivenöl (extravergine) zu würzen oder nach dem Braten im Ofen in ein Püree zu quirlen.

Eine Kürbissuppe wärmt zudem von innen, ist also ideal für Personen, die schnell frieren. Die Kerne und das daraus gewonnene Kürbiskernöl sind ebenfalls gut für die Gesundheit. Sie sollen zum Beispiel bei Prostataleiden helfen.

Pilze – ein Multitalent

Pilze sind Mischwesen aus Pflanzen und Tieren. Von den weltweit etwa 100.000 bekannten Pilzarten wachsen in Mitteleuropa mehrere hundert Arten an Speisepilzen. Zu den beliebtesten gehören Champignon, Pfifferling, Morcheln, Austerpilze, Shiitake-Pilze, Trüffel und Steinpilze. Letztere gibt es auch auf der Insel Ischia und gelten als Delikatesse im Herbst. Gegessen wird dabei nur der über der Erde wachsende Fruchtkörper.

Je nach Art, sind Pilze unterschiedlich stark an Vitaminen und Mineralstoffen angereichert. Steinpilze, zum Beispiel, haben mit 5,5 % einen sehr hohen Eiweißgehalt. Er ist etwa doppelt so hoch, wie der von Champignons und Pfifferlingen. Auch der Ballaststoffgehalt der Steinpilze kann sich sehen lassen. In 100g frischen Steinpilzen stecken 7g Ballaststoffe. Zum Vergleich: in stark ballaststoffreichen Gemüsesorten, wie der grünen Erbse sind nur 5g enthalten. Die Ballaststoffe sind einerseits gut für die Verdauung, andererseits können sie vor Darmkrebs schützen und das Herzinfarktrisiko senken.

Zu den wichtigsten Mineralstoffen in Pilzen gehören Kalium, Eisen, Selen und Zink. Zink hat eine große Bedeutung für eine Vielzahl von Körperfunktionen. Daher sollten pro Tag etwa 12-15mg davon aufgenommen werden. In Steinpilzen ist von den Speisepilzen die höchste Menge an Zink enthalten. Sie liegt bei 1,5mg. Außerdem sind Steinpilze die beste Quelle für Selen unter den Pilzen. Selen aktiviert die Schilddrüsenhormone und stärk das Immunsystem. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt daher 30-70 Mikrogramm pro Tag zu sich zu nehmen. In 100g Steinpilzen sind bereits 184 Mikrogramm enthalten!

Leckere Rezeptidee: Nudeln mit Kürbissoße

Zutaten für 4 Personen:

  • 320g Nudeln (zum Beispiel: Farfalla)
  • 600g Kürbis (Fruchtfleisch)
  • 60g geräucherter Bauchspeck
  • 150g Gemüsebrühe
  • 40g Ricotta
  • 30g Schalotte (oder eine andere Zwiebel)
  • 50g Olivenöl extravergine
  • 1 kleiner Ast Rosmarin
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Kürbis teilen, Kerne, Fasern und Schale entfernen und anschließend den Kürbis in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  2. Den Bauchspeck in kleine Stücke schneiden.
  3. Für die Nudeln, in einem Topf Wasser zum Kochen bringen und salzen.
  4. In einer Pfanne das Öl erhitzen.
  5. Die Schalotte klein hacken und in der Pfanne andünsten.
  6. Bauchspeck in die Pfanne geben und zusammen mit dem Rosmarin leicht anbraten. Anschließend den Rosmarin wieder entfernen.
  7. Die Kürbis-Würfel hinzufügen, alles vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  8. Die Gemüsebrühe hinzu geben und für 15-20 Minuten kochen lassen.
  9. Die Nudeln in den Topf mit dem kochenden Wasser geben.
  10. Einen Teil des Kürbis (ohne Bauchspeck!) aus der Pfanne nehmen und in einen Mixer geben. Ricotta hinzufügen und zu einem Brei pürieren.
  11. Den Brei wieder in die Pfanne geben und alles gut verrühren, um die gewünschte Cremigkeit zu erhalten.
  12. Wenn die Nudeln „al dente“ sind, diese abgießen und in die Pfanne zum Kürbis geben. Alles noch einmal vermischen und anschließend servieren.

Gesund und lecker durch den Herbst – Teil 1: Dieses Obst und Gemüse hat im September Saison

Wandern auf Ischia
Weintrauben im Herbst auf Ischia

Im September neigt sich der Sommer dem Ende und der Herbst beginnt. Es wird langsam wieder etwas kühler, ideal für Wanderungen. Schauen wir uns an, welches Obst und Gemüse jetzt Saison haben und für die Stärkung zwischendurch geeignet sind.

Das Obst im September

Der September ist der ideale Monat für Brombeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Weintrauben und Birnen. Es ist aber auch die Zeit der Pflaumen, Melonen, Pfirsiche, Feigen und Kaktusfeigen.

Heidelbeeren – gut gegen vorzeitigen Alterungsprozess

Heidelbeeren gehören zur Familie der Heidekrautgewächse und enthalten ein Sammelsurium an wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen. Der jeweilige Anteil ist meist nicht besonders hoch, mit Ausnahme der Vitamine C, E und K. In 100g Heidelbeeren sind zum Beispiel 30 mg Vitamin C enthalten. Das entspricht 30% unseres Tagesbedarfs.

Die Heidelbeeren enthalten einen hohen Anteil an wertvollen Antioxidantien. Diese bekämpfen die überschüssigen freien Radikale im menschlichen Körper, welche sich vor allem bei Stresssituationen anreichern und so Zellschäden verursachen. Mit anderen Worten, Antioxidantien helfen, dem Alterungsprozess und der Entstehung von Krankheiten vorzubeugen.

Für die blaue Farbe sorgt der sekundäre Pflanzenstoff Anthocyan, ein sehr starkes Antioxidans, das zum Beispiel gegen Entzündungen, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Alzheimer wirken kann. Wie viel von diesem Farbstoff in der Heidelbeere steckt, ist abhängig von der Sorte bzw. Art (wilde Heidelbeeren weisen in der Regel einen höheren Gehalt an Anthocyanen auf als Kulturheidelbeeren), sowie der Höhenlage und Temperatur.

Weintrauben – helfen beim Entschlacken

Indem wir Weintrauben essen, erhalten wir sofort verfügbaren Zucker. Die Kerne der Weintraube enthalten viel Linolsäure, eine ungesättigten Fettsäure, die zur Gruppe der Omega-6-Säuren gehört. Sie spendet der Haut Feuchtigkeit und sorgt so für eine gesunde, widerstandsfähige Haut.

Die Rote Weintrauben enthalten zudem besonders viel Resveratrol, ein sekundärer Pflanzenstoff, welches unter anderem eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung hat. Etwa ein Drittel des Pflanzenstoffes steckt in den Kernen, daher sollte man sie in jedem Fall mitessen. Der Pflanzenstoff OPC hilft zudem, die Aufnahme der Vitamine C und E zu verbessern und schützt vor Infektionskrankheiten.

Weintrauben sind auch für eine Entschlackungskur geeignet, denn sie enthalten einen hohen Anteil an Kalium, das harntreibend wirkt. Dank der Fruchtsäure werden die Schlacken abgebaut. Damit helfen Weintrauben bei der Entgiftung des Körpers.

Das Gemüse im September

Im September haben noch immer Paprika, Aubergine, Zucchini, Karotten und Tomaten Saison. Es ist auch noch immer ein guter Monat, um Brechbohnen, Gurken und Mangold zu essen. Zudem werden jetzt die ersten Kürbisse und der Kohl reif.

Mangold – eine Alternative zu Spinat

Botanisch gesehen gehört der aus dem Mittelmeerraum stammende Mangold zu den Gänsefußgewächsen und ist damit eng verwandt mit der Zuckerrübe und der Roten Bete. Geschmacklich und äußerlich ähnelt er aber dem Spinat. Es gibt zwei Hauptarten des Mangold: der Schnitt- oder Blattmangold mit breiten Blättern und der Stiel- oder Rippenmangold mit seinen dicken, fleischigen Stielen.

Die bunten Farben der Stiele und Blattadern sind auf die sekundären Pflanzenstoffe Betalain (rot-purpur), Anthocyan (blau) und Carotinoid (gelb-orange) zurückzuführen. Mit ihren antioxidativen Eigenschaften tragen sie einen wichtigen Beitrag zu unserer Gesundheit bei. Studien zufolge können die Betalaine, sowie die Flavonoide (ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe) Entzündungen hemmen, sowie bei Fettwechselstörungen, Bluthochdruck und sogar gegen Krebs helfen.

Mangold hat im Hinblick auf seinen Vitamin- und Mineralstoffgehalt einiges zu bieten. Das kalorienarme Blattgemüse zeichnet sich durch einen sehr hohen Gehalt an Beta-Carotin und Vitamin K aus. Das Beta-Carotin ist ein Antioxidans und wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt. Es ist wichtig für unsere Haut und Augen. Um unseren täglichen Bedarf an Vitamin K zu decken, benötigen wir lediglich 17g frischen Mangold! Dieses Vitamin ist wichtig für die Blutgerinnung, aber auch für unsere Knochen und Zähne. Außerdem stecken in Mangold viel Vitamin B2, das gegen Migräne hilft, Folsäure für ein gesundes Zellwachstum, Vitamin C für unsere Abwehrkräfte und Vitamin E, das die Fruchtbarkeit fördert und den Cholesterinspiegel reguliert.

An Mineralstoffen sind vor allem Magnesium, Eisen, Kalzium, Kalium, Mangan und Kupfer zu nennen. Mit 100 g frischem Mangold hat man bereits über 20% des täglichen Bedarfs an Magnesium und Eisen abgedeckt! Das Magnesium brauchen wir für unsere Muskeln und Eisen zur Bildung von Hämoglobin.

Karotten – für gesunde Augen und Haut

Ein beliebtes und dazu auch gesundes Wurzelgemüse ist die Karotte. Sie enthält von allen Gemüsesorten am meisten Carotin. Dieses Provitamin A ist für die typische orange Farbe verantwortlich und liegt in der Karotte als Alpha- und Beta-Carotin vor. Es trägt zur Stärkung der Sehkraft bei und ist wichtig für das Zellwachstum. Da das Carotin jedoch fettlöslich ist, empfiehlt es sich, bei der Zubereitung von Möhren etwas Fett hinzuzugeben, um die Aufnahme von Carotin im Körper zu verbessern.

Daneben enthalten Karotten unter anderem die B-Vitamine B1, B2 und B6, Vitamin C und Vitamin E. An wertvollen Mineralstoffen und Spurenelementen können Karotten mit Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium, Eisen und Zink punkten.

Zuletzt sei noch die günstige Kombination aus löslichen und unlöslichen Ballaststoffen zu nennen. Die löslichen Ballaststoffe regen den Stoffwechsel an und können dazu beitragen, den Cholesterinspiegel zu senken. Die unlöslichen Ballaststoffe lindern Magen-Darm-Probleme und helfen sowohl bei Verstopfung, als auch bei Durchfall.

Leckere Rezeptidee: Weintrauben-Gelee mit Vanille

Zutaten:

  • 1kg Weintrauben
  • 1kg Gelierzucker
  • Mark einer Vanilleschote

Zubereitung:

1. Zunächst die Gläser mit Deckel für das Gelee sterilisieren. Dazu können Sie die Gläser und Deckel zum Beispiel für etwa 10 Minuten in einen Topf mit kochendem Wasser hineinlegen.

2. Die Weintrauben waschen, in einen Mixer geben und pürieren. Anschließend alles durch ein Sieb passieren. Dabei den Saft in einer Schüssel auffangen.

3. Für das Gelee 750 ml des Saftes abmessen, mit dem Gelierzucker mischen und nach Packungsanleitung aufkochen. Das Saft-Zuckergemisch ca. vier Minuten unter Rühren kochen lassen. Am Ende das Mark der Vanilleschote hinzufügen und unterrühren.

4. Das Gelee in die noch heißen Gläser füllen und mit den nassen Deckeln fest zuschrauben. Die Gläser für etwa 10-15 Minuten auf den Kopf stellen.