Gesund und lecker – Dieses Obst und Gemüse hat im April Saison

Der Winter hat sich längst verabschiedet und im Garten sind nun neue Früchte und neues Gemüse reif. Wir schauen uns an, was im Monat April frisch auf den Tisch kommt.

Das Obst im April

Im April kann man noch immer das typische Winterobst genießen: Apfel, Birne, Orange, Kiwi und Pampelmuse haben weiterhin Saison. Doch es gibt auch ein neues Obst, das den gedeckten Tisch nun bereichert: Erdbeeren!

In Deutschland muss man noch mindestens einen Monat warten, doch in Italien sind sie schon längst reif! Erdbeeren sind nicht nur erfrischend, süß und lecker, sie haben auch viele positive Eigenschaften. So sind sie zum Beispiel durstlöschend und harntreibend; wirken sättigend und haben nur sehr wenige Kalorien. Damit sind sie ein idealer Begleiter während einer Diät. Die Sammelnussfrüchte haben zudem einen hohen Anteil an verdauungsfördernden Ballaststoffen und Vitaminen. Besonders der Gehalt an Vitamin C kann sich sehen lassen, denn er ist höher, als in Orangen und Zitronen! Dank des hohen Folsäuregehalts (Vitamin B9) sind Erdbeeren außerdem bei werdenden Müttern sehr beliebt. Darüber hinaus bieten Erdbeeren viele wertvolle Mineralstoffe. So ist der hohe Kalziumgehalt gut für die Knochen, Kalium und Magnesium helfen dem Herz und wegen des hohen Eisengehalts werden Erdbeeren auch gerne bei Blutarmut empfohlen.

Doch Erdbeeren sind auch sehr sensibel. Bereits nach 1-2 Tagen im Kühlschrank verlieren sie ihr Aroma und verderben. Da sie außerdem druckempfindlich sind, sollten sie für die Lagerung locker ausgebreitet werden. Am besten ist es jedoch, sie sofort frisch zu verzehren. Dazu empfiehlt es sich, die Erdbeeren kurz in ein kaltes Wasserbad zu tauchen und sie anschließend trocken zu tupfen. Der Stielansatz mit den Blättern sollten erst danach entfernt werden, damit die Früchte kein wässriges Aroma bekommen.

Das Gemüse im April

Die Liste der Gemüsesorten für April ist sehr lang. Artischocken, frische Erbsen, Zwiebeln, Saubohnen, wilder Spargel, Fenchel, Stangensellerie, Spinat und Radieschen sind einige Beispiele für frisches Gemüse im April.

Die Artischocke ist von ihnen ein echtes Supergemüse. Sie versorgt den Körper mit zahlreichen Vitaminen und Mineralien (Magnesium, Kalium, Sodium, Eisen, Vitamin A, B-Vitamine) und wird dank ihrer Inhaltstoffe schon seit langer Zeit als vielseitige Heilpflanzen eingesetzt. Artischocken enthalten zum Beispiel Bitterstoffe, die die Produktion von Magensäure begünstigen und auf diese Weise den Appetit anregen. Flavonoide, also sekundäre Pflanzenstoffe, helfen dem Darm bei der Verdauung von Fetten. So können sie Blähungen lindern und ein Völlegefühl vermeiden. Besonders wertvoll ist außerdem die cholesterinsenkende Wirkung der Artischocken.

Die Saubohnen, italienisch „fave“, sind jetzt reif und kommen frisch auf den Tisch. In Italien fehlen sie jetzt in keinem Haushalt und werden roh oder gekocht gegessen. Das kalorienarme Gemüse enthält viel Wasser, Proteine und Ballaststoffe. Letztere führen schnell zu einem Sättigungsgefühl. Daher sind sie ideal für eine Diät geeignet. Saubohnen enthalten auch viele Vitamine und Mineralsalze, die helfen den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Ein besonderer Inhaltsstoff der Saubohne ist Levodopa. Dies ist eine Substanz, die im Gehirn zu Dopamin umgewandelt wird, also dem Botenstoff, der der Signalübermittlung zwischen den Nervenzellen dient, insbesondere die Nervenzellen, die an der Steuerung der Bewegung beteiligt sind.