Frisch und lecker aus dem Garten – Mit diesem Obst und Gemüse kommen Sie gesund durch den November

Wenn im November die Temperaturen weiter fallen und der Winter naht, beginnt die Hochsaison verschiedener Kohlsorten. Beim Obst kommen nun die ersten frisch geernteten Kiwis auf den Tisch. Hier ein kurzer Überblick über die saisonalen Produkte und Ihre Inhaltsstoffe.

 

Das Obst im November:

Der November ist der ideale Monat für frische Äpfel, Granatäpfel, Birnen, Kiwis und Quitten.

Die Wärme liebende Quitte stammt ursprünglich aus dem Kaukasus, wird aber auch seit über 2.000 Jahren in Italien kultiviert. Im rohen Zustand sind die Früchte sehr sauer und bitter. Erst beim Kochen oder Braten entwickeln sie ihren guten Geschmack. Ihre zahlreichen und wertvollen Inhaltsstoffe wirken sich außerdem positiv auf unsere Gesundheit aus. Sie ist besonders reich an Pektinen, also Ballaststoffen. Diese sorgen für eine gesunde Darmflora und binden unter anderem Cholesterin. Daneben enthält es die Mineralstoffe Eisen, Kalium, Magnesium und Kupfer, sowie die Vitamine A, B und C.

Der bis zu acht Meter hohe Granatapfelbaum benötigt tropisches bis subtropisches Klima zum wachsen. Deshalb findet man ihn häufig im Mittelmeerraum, so auch auf Ischia. Die Früchte sind reich an Antioxidantien und enthalten Kalium, Kalzium, Vitamin B sowie Eisen.

Äpfel und Birnen sind wahrscheinlich die Früchte, die am häufigsten in der kalten Jahreszeit gegessen werden. Äpfel enthalten über 30 Vitamine und Mineralstoffe, darunter Vitamin A, B, C und E sowie Phosphor, Kalzium und Magnesium. Die vielen positiven Effekte auf die Gesundheit machen ihn zur Lieblingsfrucht der Deutschen. Auch die Birne enthält viele der oben genannten Inhaltsstoffe. Im Gegensatz zum Apfel, ist sie jedoch nicht so säurehaltig und daher besonders gut verträglich für empfindliche Menschen.

Kiwis sind der Vitamin C – Lieferant schlechthin. Bereits mit einer Kiwi kann der tägliche Bedarf an Vitamin C gedeckt werden. Daneben enthalten Kiwis die Vitamine B und E, Mineralstoffe, wie Phosphor und Eisen, sowie wertvolle Ballaststoffe und Omega-3-Fettsäuren. Das Enzym Actinidin in der Kiwi spaltet Eiweiße, die in Milchprodukten enthalten sind und führt zu einem bitteren Geschmack. Daher sollte man sie roh nicht mit ihnen vermischen.

Die aus Asien stammende Kaki schmeckt nicht nur gut, sie enthält auch viel Vitamin A. Diese sind vor allem wichtig für die Augen und die Haut. Kakis enthalten auch Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind.

Bereits im November können auch die ersten Orangen, Mandarinen und Co. geerntet werden, auch wenn sie erst im Dezember das wichtigste Obst darstellen.

 

Das Gemüse im November:

Der November ist vor allem der Monat für Kürbis, Weißkohl, Blumenkohl, Wirsing, Brokkoli und Kohlrabi.

Kürbisse sind ein gesunder, kalorienarmer Sattmacher. Die aus Mittel- oder Südamerika stammende Pflanze besteht zu 90% aus Wasser. Zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe stecken in einem Kürbis, darunter Vitamin A, Magnesium, Kalium und Eisen. Besonders hervorzuheben ist das Beta-Karotin mit seinen antioxidativen Eigenschaften, welche die Abwehrkräfte des Körpers unterstützen. Eine Kürbissuppe wärmt zudem von innen, ist also ideal für Personen, die schnell frieren. Die Kerne und das daraus gewonnene Kürbiskernöl sind ebenfalls gut für die Gesundheit. Sie sollen zum Beispiel bei Prostataleiden helfen.

Die verschiedenen Kohlsorten sind reich an Mineralstoffen, Vitaminen und Antioxidantien. Die Vitamine A und C, sowie die im Kohl enthaltenen Mineralstoffe stärken das Immunsystem und sind daher ideal bei Erkältung bzw. deren Vorbeugung. Der hohe Anteil an Ballaststoffen hingegen sorgt nicht nur für ein anhaltendes Sättigungsgefühl, er fördert auch die Verdauung.